Samariter Küssnacht setzen Zeichen für psychische Gesundheit

An der Monatsübung vom 2. März stand beim Samariterverein Küssnacht ein Thema im Mittelpunkt, das im Alltag oft noch zu wenig Platz bekommt: die psychische Gesundheit.

In der kurzweiligen und humorvollen Weiterbildung setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind. Stress, Schlafmangel oder anhaltende Sorgen können sich schnell auch körperlich zeigen. Umgekehrt stärkt eine gute körperliche Basis unsere seelische Widerstandskraft.

Im Zentrum standen praktische Fragen:
Was ist Psyche überhaupt? Und warum sprechen wir so ungern darüber?
Wie erkenne ich frühe Warnzeichen bei mir selbst oder bei Mitmenschen?
Wie spreche ich jemanden an, wenn es ihm nicht gut geht?
Und was hilft, um im Alltag wieder mehr innere Balance zu finden?

Für die Samariterinnen und Samariter ist nun klar: So selbstverständlich wie Erste Hilfe bei körperlichen Notfällen ist, sollte auch der Umgang mit psychischen Belastungen gelernt werden.

Der grosse Zuspruch an diesem Abend zeigt, wie aktuell das Thema ist. Deshalb plant der Samariterverein Küssnacht bereits den nächsten Schritt: einen Kurs zur Ersten Hilfe für psychische Gesundheit, in dem Teilnehmende lernen, Menschen in schwierigen Situationen sicher anzusprechen, zu unterstützen und zu professioneller Hilfe zu ermutigen.

Ein wichtiger Schritt – denn psychische Gesundheit geht uns alle an.

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