Weiterbildung mit Tiefgang – im Einsatz für Saluta Coach

Manche Weiterbildungstage sind Pflicht. Andere wirken weiter.
Als Dozentin durfte ich bei Saluta Coach einen akkreditierten Weiterbildungstag für Absolvent:innen des CAS-Lehrgangs gestalten – ein Format, das Fachlichkeit, Haltung und Praxis konsequent verbindet.

Für die Teilnehmenden ist diese Weiterbildung Voraussetzung, um ihre Krankenkassenanerkennung zu behalten. Für mich war sie ein klassischer Spezialeinsatz: anspruchsvolle Zielgruppe, hohe fachliche Dichte, klare Erwartungen – und gleichzeitig Raum für Humor, Austausch und echtes Lernen.

Gute Vorbereitung ist kein Zufall

Alle Teilnehmenden hatten im Vorfeld einen verbindlichen Vorbereitungsauftrag bearbeitet und sich mit dem aktuellen OBSAN-Bericht zur psychischen Gesundheit auseinandergesetzt. Diese gemeinsame Basis machte den Unterschied: Statt Grundlagen abzuhandeln, konnten wir direkt einsteigen – in Reflexion, Einordnung und Transfer in den Berufsalltag von Coaches.

Zahlen, Studien und gesellschaftliche Entwicklungen wurden nicht isoliert betrachtet, sondern konsequent mit der Frage verknüpft:
Was heisst das konkret für meine Arbeit mit Menschen?

Fachwissen, das bewegt – nicht belehrt

Der Weiterbildungstag war entlang des bio-psycho-sozialen Modells aufgebaut. Themen wie Warnzeichen, Risikofaktoren, Ressourcenstärkung und Selbstwirksamkeit zogen sich als roter Faden durch den Tag. Theorie wurde dort eingebracht, wo sie Orientierung schafft – und bewusst dort weggelassen, wo Erfahrung, Dialog und Praxis mehr tragen.

Mein Anspruch als Dozentin:
komplexe Inhalte klar machen, ohne sie zu vereinfachen.
Ernsthaft arbeiten, ohne die Leichtigkeit zu verlieren.
Und immer wieder Raum für Humor – gerade dann, wenn Themen schwer werden.

Kommunikation als Schlüsselkompetenz

Ein Schwerpunkt lag auf wirksamer Kommunikation im Coaching-Kontext. Wie sprechen wir Belastungen an, ohne zu etikettieren? Wie bleiben wir offen, klar und respektvoll? Und wie unterscheiden wir sauber zwischen Coaching, Beratung und therapeutischer Verantwortung?

In Übungen, Fallbeispielen und Gruppenarbeiten wurde deutlich: Kommunikation ist kein Tool unter vielen – sie ist das Fundament professioneller Arbeit.

Lernen mit Körper, Kopf und Erfahrung

Der Tag war bewusst interaktiv gestaltet. Kein Frontalunterricht, keine Folienflut. Stattdessen: Austausch im Plenum, Arbeit in Kleingruppen, Fallarbeit, Bewegung und gezielte Reflexion. Auch die eigene Psychohygiene hatte ihren Platz – denn wer andere begleitet, muss sich selbst ernst nehmen.

Die Rückmeldungen zeigten klar: Genau diese Mischung aus Fachwissen, Praxisnähe, Präsenz und wohlwollender Klarheit macht Weiterbildung wirksam.

Weil solches feedback so viel Freude bereitet 😉
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